MIT-DENKEN


Kooperation MIT-DENKEN und Lukas Suchthilfezentrum Hamburg-West

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen geht davon aus, dass etwa 1,4 bis 1,9 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger abhängig von verschreibungspflichtigen Medikamenten sind.

 

Um dieser alarmierenden Entwicklung entgegenzuwirken, hatte die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Kooperation mit der Ärztekammer Hamburg, der Apothekerkammer Hamburg, der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen, verschiedenen Trägern von Suchthilfeeinrichtungen, u.a . dem Lukas Suchthilfezentrum, der Suchtselbsthilfe und weiteren Hamburger Gesundheitsinstitutionen die Dachkampagne für einen bewussten Umgang mit Medikamenten MIT-DENKEN entwickelt.

 

MIT-DENKEN wirbt für einen bewussten Umgang mit Medikamenten. Die Aussage ist positiv und auffordernd. Sie richtet sich sowohl an Behandler und Fachkräfte als auch an den Verbraucher, dessen Angehörige und die breite Öffentlichkeit. Ziele der auf mehrere Jahre angelegten Kampagne sind:

 

  • Werbung für einen bestimmungsgemäßen Gebrauch von Medikamenten
  • Aufklärung über die Suchtgefahren und die Möglichkeit der Prävention
  • Frühzeitiges Erkennen möglicher Suchtgefährdung oder Abhängigkeit
  • Bekanntmachung des in Hamburg bestehenden Hilfenetzwerks
  • Fachgerechte Beratung und Behandlung bei bereits vorliegender Abhängigkeit oder einem missbräuchlichen Konsum

 

Das Lukas Suchthilfezentrum beteiligte sich bei der Kampagne mit Informationsveranstaltungen und berät weiterhin KonsumentInnen, deren Angehörige und Multiplikatoren bei Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit.