Leichte Sprache - Lukas Suchthilfezentrum Hamburg-West


www.diakonie-gut-beraten.de
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 Reha, Nachsorge und Basisangebote für Männer und Frauen aus Hamburg.

 

Das erste Gespräch erhalten Sie in unserer:

 

Beratung Sofort - offene Sprechstunde ohne Anmeldung -

Montag und Donnerstag jeweils um 13.00 Uhr und

Mittwoch um 16.30 Uhr

 

oder

 

Termin-Sprechstunde - täglich nach Vereinbarung -

Hier können Sie einen Termin vereinbaren.

 

 

Bitte kommen Sie rechtzeitig, damit wir genügend Zeit für das Gespräch haben.

Kommen Sie gerne mit ihrem Partner, ihrer Partnerin oder einer Begleit-Person.

 

 

 

FREIE PLÄTZE IN UNSEREN THERAPIE-GRUPPEN

Neue Teilnehmer und Teilnehmerinnen nehmen wir rasch in Therapie-Gruppen auf.

Melden Sie sich gerne gleich an.


Unsere Angebote

Wir bieten Beratung, Behandlung und Basisangebote.

Die Angebote sind für Betroffene, Sucht-Gefährdete, Abhängige und Sucht-Kranke.
Unsere Angebote gelten auch den Angehörigen und Interessierten.

Betroffene

Das Lukas Suchthilfezentrum bietet Ihnen vertrauliche Einzel-Gespräche und Gruppen-Angebote: Beratung, Behandlung (Therapie vor Ort = ambulant), Nachsorge oder Rehabilitation (Reha).

 

Vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns. Die Beratung ist kostenlos. Es gibt keine Voraussetzungen. Sie können anonym bleiben. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Lukas Suchthilfezentrums haben Schweigepflicht.

 

Wir helfen bei Problemen mit:

  • Alkohol
  • Cannabis
  • Kokain
  • Glücksspiel
  • Medikamente
  • Glücksspiel

Sie können sich jederzeit im Lukas Suchthilfezentrum beraten lassen. Auch, wenn Sie schon einmal bei uns waren. Wir freuen uns, wenn Sie neue Wege angehen möchten! Vereinbaren Sie gern einen Termin.

 

Angehörige

Wir beraten auch Angehörige: Partner und Partnerinnen, Kinder, Eltern, Freunde, aber auch Arbeitgeber und andere Interessierte.

Die Behandlung einer Sucht-Erkrankung betrifft das ganze Leben und das ganze Umfeld. Angehörige leiden oft sehr unter dem Suchtmittel-Gebrauch oder dem Spiel-Verhalten der Betroffenen. Angehörige sehen wir als "Mithelfer" bei der Gesundung.

 

Die Beratung kann allein oder zusammen mit dem Betroffenen stattfinden.

 

Hier finden Sie Info-Material für Angehörige. Eltern von gefährdeten Kindern und Jugendlichen erhalten bei der ELSA Online-Elternberatung Informationen.

 

Weitere Angebote

Wir beraten Fachkräfte und Menschen, die Informationen zum Thema Sucht weitergeben. Wir machen auch Vorsorge und Öffentlichkeitsarbeit.



Beratung im Lukas Suchthilfezentrum

Was erwartet Sie in der Sucht-Beratung? Das ist unterschiedlich, da jeder Mensch einzigartig ist.

 

Diese Fragen werden uns häufig gestellt:

Ist mein Verbrauch (das schwere Wort dafür ist: Konsum) im normalen Bereich?

Bin ich eigentlich schon abhängig?

Welche Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung gibt es?

Welche Behandlung ist für mich richtig?

Wie kann ich mein Verhalten ändern, das Suchtmittel reduzieren oder ganz damit aufhören?

 

Manchmal ist ein einziges Gespräch ausreichend.

Wir klären gemeinsam, welche Ziele Sie haben und was Sie dabei unterstützen kann. 

 

Informationen zum Thema Sucht und wie man sie behandelt, helfen erste Schritte für eine Lösung zu finden.

Unsere Gruppenangebote sind sehr hilfreich.

 

Beratung heißt:

Information.

Unterstützung in Krisen.

Vermittlung in eine Entzugsbehandlung, Behandlung (Therapie/Rehabilitation) und Selbst-Hilfe.

Beratung findet in Einzel-Gesprächen, Paar-Gesprächen oder Familien-Gesprächen statt.

 

Sie erhalten Information zu den Themen

Entgiftung und Behandlung.

Therapie-Einrichtungen.

Übergangseinrichtungen.

Weitere Betreuung.

Selbsthilfe-Gruppen.

Gesundheit und Vorsorge.

 

Die Beratung ist kostenlos.

Die Kosten werden von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Hamburg übernommen.

Ihre persönlichen Daten werden nicht weitergegeben. Sie müssen Ihren Namen nicht nennen, wenn Sie es nicht wollen. (Das schwere Wort dafür ist: anonym. Sie können anonym bleiben.)


Vorbereitung für die Therapie

Eine Therapie bei uns kann Ihnen dabei helfen, dauerhaft ohne Alkohol, ohne Rausch-Mittel und ohne süchtiges Verhalten zu leben. Das schwere Wort dafür ist: Rehabilitation durch ambulante Therapie.

 

Ziele der Therapie

Zufriedenheit und Standfestigkeit.

Ihre Stärken werden unterstützt.

Sie lernen, einen Rückfall vorzubeugen.

Sie lernen, Ihre Partnerschaft und Ihre Hobbys zu pflegen.

 

Im Lukas Suchthilfezentrum gibt es mehrere Therapie-Gruppen, die jede Woche stattfinden.

Die Therapie dauert mindestens 6 Monate. Sie kann bis zu 1,5 Jahre dauern. 

 

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu anderen Süchten.

 

Haben Sie Interesse an einer Therapie? Dann rufen Sie bitte uns an. Wir machen einen Termin und helfen Ihnen gern. Mehr Informationen finden Sie in unseren Faltblättern. Bitte sprechen Sie uns auch direkt an.


Gruppen-Angebote

Informationskurs

Sie lernen wie Sie mit Abhängigkeit umgehen können.

Der Kurs hat keine lange Wartezeit. Angehörige und Interessierte sind ebenfalls willkommen.

 

Informationsgruppe Glücksspiel

Die Gruppe "Glücksspiel – alles klar?" informiert über Glücks-Spiel und Sucht.

Diese Fragen werden dort geklärt:

Bin ich betroffen?

Was kann ich verändern?

Brauche ich Hilfe?

 

Entspannung und Meditation

Dies ist eine Gruppe um Rückfälle zu verhindern. Übungen helfen Stress zu vermindern.

Meditation bedeutet: Stilles Sitzen. Sie dient der Entspannung.

 

Therapie-Gruppen

 

Selbsthilfe-Gruppen


Schuldenhilfe

Wir bieten Schuldnerberatung. Wir helfen Ihnen, wenn Sie zu viele Schulden haben.


Kontrolliertes Trinken

Wenn Sie weniger Alkohol trinken möchten, bietet Ihnen das Lukas Suchthilfezentrum das Programm Kontrolliertes Trinken (EkT) nach Prof. Dr. Körkel an.

Dieses Programm ist sinnvoll, wenn Sie noch nicht alkohol-abhängig sind.

 

Vor der Maßnahme führen wir ein Gespräch mit Ihnen. Dabei finden wir gemeinsam heraus, ob Ihre Teilnahme möglich und sinnvoll ist. Sollte eine Teilnahme an diesem Programm nicht möglich sein, erhalten Sie eine Empfehlung für ein anderes Hilfsangebot.

 

Ziel-Gruppe

Personen mit riskantem Alkohol-Gebrauch (keine Abhängigkeit!)

 

Dauer

10 Termine nach Absprache

 

Kosten

€ 490,- für das gesamte Einzel-Programm, incl. ausführlicher Teilnahme-Unterlagen.

€ 10,- für Diagnostik-Unterlagen

 

Ihre Krankenkasse kann sich an den Kosten beteiligen.



Akupunktur

Haben Sie mal Akupunktur probiert? Im Lukas Suchthilfezentrum wird fachgerechte Ohr-Akupunktur eingesetzt.

Qualität nach NADA-Protokoll.

 

Fünf Punkte werden in beiden Ohren genadelt (das schwere Wort dafür ist: akupunktiert). Die Nadeln verbleiben manchmal 45 Minuten im Ohr. Während dieser Zeit entspannen Sie sich in bequemen Sesseln. Durch die Behandlung wird Stress abgebaut.

 

Wir bieten die Akupunktur an mehreren Terminen in der Woche an.

Die Akupunktur kostet 15,- Euro pro Monat.


Basisangebote

Unsere Hilfsangebote sind für Menschen, die alkohol-abhängig sind und an den Folgen leiden. 

 

Sie brauchen keine Vor-Bedingung erfüllen, um eine Beratung zu erhalten.

 

Neben unserer Beratung und Behandlung finden Sie das Lucafé, in dem Sie sich gerne aufhalten können.

 

Öffnungszeiten des Lucafé

Montag: 10 - 15.00 Uhr

Dienstag: 13 - 18.00 Uhr

Mittwoch und Donnerstag: 10 - 15.00 Uhr

 

Niemand muss dort allein sein. Dieses Café bietet alles, was Sie für den Aufenthalt über den Tag benötigen: alkoholfreie Getränke, Kuchen, Snacks und günstiges Mittagessen. 

 

Sie können bei uns auch Ihre Wäsche waschen. Bei medizinischen Fragen oder Problemen erhalten Sie auf 

 

Im Lucafé treffen sich auch alle unseren Selbsthilfe-Gruppen.


Selbsthilfe-Gruppen

Selbsthilfe-Gruppen sind ein wichtiger Teil der Sucht-Hilfe. Hier treffen sich Menschen mit dem gleichen Thema. Sie helfen sich gegenseitig. Viele Teilnehmer einer Selbsthilfe-Gruppe habe ihre Probleme in den Griff bekommen. In Hamburg gibt es über 350 verschiedene Selbsthilfe-Gruppen zum Thema Suchtmittel-Missbrauch.

  

Es gibt viele gute Gründe, eine Selbsthilfe-Gruppe zu besuchen.

Sehen Sie unsere Übersicht.

 

Andere Selbsthilfe-Gruppen außerhalb des Lukas Suchthilfezentrums finden Sie sich unter diesen Links:

 

KISS Hamburg, Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg

www.kiss-hh.de

 

Anonyme Alkoholiker

www.anonyme-alkoholiker.de

 

Anonyme Spieler, Hamburg

www.anonyme-spieler.org

 

Blaues Kreuz, Hamburg

www.blaueskreuz-hamburg.de

 

Elas, Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft Suchtkrankenhilfe

www.elas-suchtselbsthilfe.de

 

Guttempler, Hamburg

www.guttempler-hamburg.de

 

Kreuzbund, Hamburg

www.kreuzbund-hamburg.de 


Qualifizierter Entzug

Der geschützte Rahmen eines stationären Entzugs hilft den Missbrauch des Sucht-Mittels zu unterbrechen. Betroffene werden medizinisch und psychologisch unterstützt und können in der Regel in 3 Wochen Abstand zum Sucht-Mittel finden. Haben Sie Fragen dazu? Wir helfen Ihnen gern in der Beratung weiter.

 

In Krankenhäusern werden „einfache Entzüge" und ambulante Entzüge angeboten. 

Auch hierzu beraten wir Sie gern.

 

 

In Hamburg

 

Albertinen Krankenhaus (Stellingen)

Alkohol und Medikamente

 

Asklepios Klinik Harburg

Alkohol

 

Asklepios Klinik Nord (Langenhorn)

alle Suchtmittel und Suchtformen

 

Asklepios Westklinikum Hamburg (Rissen)

Alkohol und Medikamente

 

Bethesda Krankenhaus Bergedorf

alle Suchtmittel und Suchtformen

 

Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf

Alkohol und Medikamente

 

Schön Klinik Hamburg Eilbek

Alkohol, Medikamente und Cannabis

 

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Alkohol, Medikamente, Cannabis, Kokain und Partydrogen

 

In der Nähe von Hamburg

 

Fachklinik Bokholt (Bokholt-Hanredder)

illegale Drogen

 

Fachklinik Freudenholm-Ruhleben

Alkohol und Medikamente

 

Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus (Bargfeld-Stegen)

alle Suchtmittel

 

Psychiatrisches Krankenhaus Rickling

alle Suchtmittel

 

ACHTUNG!

Alleine zu entgiften kann lebensgefährlich sein. Hilfe einem Krankenhaus in Anspruch zu nehmen, ist das Beste.

 

Brauchen Sie nach dem Entzug mehr Unterstützung?

Für die Zeit danach haben wir Angebote zur Festigung Ihrer Enthaltsamkeit. Wir bieten unter anderem ambulante Therapie bei Alkohol-Probleme, Medikamenten-Probleme, Drogen-Probleme, Glücksspiel-Problemen.

  

Klarheit gewinnen

Zu allen Fragen zum Thema vereinbaren Sie gern einen Beratungs-Termin mit uns. In einem vertraulichen Einzel-Gespräch besprechen wir gern alle Unsicherheiten und Möglichkeiten und unterstützen Sie. Sprechen Sie uns gern an.


Was ist Sucht?

Von Sucht spricht man auch bei bestimmten Verhaltensweisen wie Glücksspiel oder Computer-Nutzung und Internet-Gebrauch.

 

Eine Regel: Benutzt man ein Genussmittel um unangenehmen Gefühlen oder Situationen zu entgehen, besteht eher die Gefahr, abhängig zu werden. 

 

Ein Alltag ohne das Mittel scheint nicht mehr möglich. Die Betroffenen glauben oft, die Kontrolle über das Suchtmittel zu haben. Das stimmt oft aber nicht. Das Sucht-Mittel oder das eigene Sucht-Verhalten bildet den Mittelpunkt des Lebens.

 

Anzeichen der seelischen Abhängigkeit: Man braucht das Sucht-Mittel oder das Sucht-Verhalten, um sich ausgeglichen und gut zu fühlen. Andere Interessen, Freunde, Partner und Hobbys werden vernachlässigt. Das Denken an das Suchtmittel nimmt immer mehr Platz ein. Es kommt zum "Kontrollverlust".

 

Bei körperlicher Abhängigkeit gewöhnt sich der Körper an das Sucht-Mittel. Der Körper zeigt ohne das Sucht-Mittel Entzugserscheinungen (zum Beispiel: Unruhe, Zittern, Schweiß-Ausbrüche, Frieren, Übelkeit, Schmerzen). Ein deutliches Zeichen für eine körperliche Abhängigkeit ist die Erhöhung der Menge des Sucht-Mittels oder die Dauer der Einnahme. Man schafft es lange Zeit immer größere Mengen zu sich zu nehmen.

 

Wenn eine Abhängigkeit besteht, ist es sehr schwierig das Sucht-Verhalten alleine zu verändern. Viele Menschen holen sich dann Hilfe in einer Sucht-Beratungsstelle. Aber auch Menschen, die nur Angst haben, abhängig zu werden, können sich hier beraten lassen.


Alkohol

Missbrauch und Abhängigkeit beginnt oft ohne dass man es merkt. Alkohol entspannt, regt an, tröstet, wärmt, belohnt. Alkohol scheint das Leben angenehmer zu machen. Eine maßvolle Anwendung dieses "Heilmittels" ist für viele normal. Man sagt: "Auf diesen Schreck muss ich erst mal einen trinken".

 

Wer oft Alkohol trinkt, um Stress, Ärger, Wut oder Trauer besser auszuhalten, ist sucht-gefährdet. Je öfter Alkohol für Wohlbefinden sorgt, desto schwieriger wird es, Probleme ohne das Suchmittel zu lösen. Kritisch wird es, wenn man sich ohne Alkohol kaum noch entspannen und wohlfühlen kann.

 

Ernste Warnzeichen sind Erinnerungslücken nach einer durchzechten Nacht. Auch Einschlaf-Störungen und Unruhe, wenn man nicht getrunken hat. Folgen wie Streitereien mit Angehörigen über Alkohol. Die Gewöhnung an den Alkohol kann dann so stark werden, dass ein Aufhören mit dem Trinken ohne Hilfe nicht möglich ist.

 

Durch die langsame Gewöhnung an den Alkohol können große Probleme auftreten. Durch Einsamkeit, Scheidung, Verlust, Arbeitslosigkeit, Gewalt trinkt man mehr Alkohol. Dadurch wird man abhängig. Fachliche Unterstützung kann helfen, das zu verhindern. Sucht-Beratung und Gespräche in einer Beratungsstelle zeigen Wege auf, die eigenen Probleme ohne Alkohol zu lösen.

  

Wir unterstützen Sie bei Problemen mit Alkohol.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns!


Cannabis

Cannabis ist eine Droge. Wenn man Cannabis zu sich nimmt können Probleme auftreten.

 

Häufig bekommt man durch Cannabis Angst und Panik. Man kann glauben, verfolgt zu werden und bekommt seltsame Ideen. Es kann einem schwer fallen, aufmerksam zu sein oder sich zu erinnern. Man fühlt sich "dicht" und reagiert sehr empfindlich. Man fühlt sich manchmal ausgeschlossen und man kann sich nicht mitteilen. Manchmal entspannt Cannabis nicht, sondern führt zu Unwohlsein. Es kann zu Herzrasen, Übelkeit oder Kreislauf-Problemen kommen.

 

Wenn man Cannabis oft nimmt, findet man das nicht mehr schlimm. Man wird gleichgültig. Man zieht sich von anderen Menschen zurück. 

 

Cannabis kann schwere seelische Krankheiten auslösen. 

 

Bestimmte Merkmale, erhöhen die Gefahr einer Abhängigkeit. Diese sind:

  • Depressionen
  • Regelmäßige Einnahme in der Jugend (unter 16 Jahre alt)
  • schwankendes seelisches Gleichgewicht
  • Freunde, die die Droge zu sich nehmen.
  • Gleichgültigkeit von Freunden und Familien
  • Arbeitslosigkeit
  • Trennungen oder Verlust von Angehörigen und so weiter

Wir unterstützen Sie bei Problemen mit Cannabis.

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Glücksspiel

Glücksspiel-Sucht ist eine Krankheit. Der Süchtige spielt so oft er kann. Er kümmert sich nicht mehr um seine Familie, seine Arbeit und seine Freunde. 

 

Glücksspiel-Sucht kann sich leicht eine Zeit lang verstecken. Oft merken die Spiel-Süchtigen zu spät, dass sie durch ihr Spiel-Verhalten Probleme kriegen. 

 

Oft finden wir 3 Stufen der Entwicklung zu einer Glücksspiel-Sucht:

  1. Es werden immer höhere Beträge eingesetzt, um mehr zu gewinnen.
  2. Die Bereitschaft ein Risiko einzugehen wächst. Es wird häufiger leidenschaftlich gespielt. Der Gedanke an das nächste Spiel beherrscht den Süchtigen. Es wird mehr Geld verloren und weniger gewonnen. Unruhe und Frust werden durch das Spielen vergessen. Das Spielen wird geheim gehalten. Der Süchtige leiht sich Geld für das Spielen.
  3. Es kommt zu Problemen. Der Süchtige steht unter Druck und versucht sein verlorenes Geld unbedingt zurückzugewinnen. Er verliert die Kontrolle. Krankhafte Spieler versprechen immer wieder, mit dem Spielen aufzuhören. Das schaffen Sie aber nicht, ihnen geht es deshalb sehr schlecht. Es entstehen sehr große Geldsorgen.

 Wir unterstützen Sie bei Problemen mit dem Spielen:

Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin mit uns!


Medikamente

Menschen, die von Medikamenten abhängig werden, bekommen die Tabletten von ihrem Arzt verschrieben. Es sind Schlaf-Tabletten, Medikamente zur Beruhigung oder Anregung, es sind Schmerz-Tabletten oder Betäubungsmittel.

 

Eine Sucht kann entstehen, wenn

  • keine Diagnose gestellt wurde.
  • Patienten selber und zu hoch dosieren.
  • abhängig machende Medikamente über einen zu langen Zeitraum eingenommen werden. 

Die Einnahme des Mittels wird zur Gewohnheit. Man will sich dadurch wieder gut fühlen. Auch bei einer niedrigen Dosierung kann es bei langer Dauer zu einer Abhängigkeit kommen.

 

Eine Abhängigkeit von Medikamenten wird sehr oft nicht oder nur sehr spät erkannt. Eine solche Abhängigkeit hat Nebenwirkungen. Es treten körperliche Schäden auf. Und es gibt oft eine starke seelische Abhängigkeit von den Tabletten. Wenn Betroffene die Medikamente absetzen, bekommen sie starkes Zittern, Schwitzen, Wahnvorstellungen oder Angstzustände.

Diese Beschwerden werden oft für die Krankheit gehalten, die behandelt werden muss. Aber sie sind Anzeichen einer Sucht.

  

Wir unterstützen Sie bei einer Abhängigkeit von Medikamenten.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!


Kokain

Regelmäßige Einnahme von Kokain kann zu Veränderungen im Körper, der Seele und im zwischenmenschlichen Bereich führen.

 

Körperliche Folgen

Weniger körperliche Widerstandskraft, weniger Belastbarkeit. Starker Gewichtsverlust. Schädigungen der Adern, Schäden an Leber, Herz und Nieren. Durch das Rauchen von Crack oder Freebase schadet der Lunge. Regelmäßiges Schnupfen von Kokain schädigt die Haut in der Nase und die Nasennebenhöhlen. Es kommt zu Nasenbluten, man kann nicht mehr gut riechen oder schmecken. 

 

Das Spritzen von Kokain kann schwere Infektionen machen. Durch gemeinsam genutzte Spritzen können sich Infektionen, HIV (Aids) oder schwere Lebererkrankungen übertragen werden. In der Schwangerschaft kann die Einnahme von Kokain zu Früh-Geburten oder Tot-Geburten führen. Babys zeigen Fehlentwicklungen ihres Gehirns und anderer Organe.

 

Seelische Folgen

Auffällige Verstimmungen, sexuelle Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen, Angst, Befürchtungen des Kontrollverlusts, Misstrauen, Antriebsstörungen, Konzentrationsstörungen, verstärkte Reizbarkeit, Aggressivität, Verwirrung. In manchen Fällen kommt es zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen..

 

Soziale Folgen

Veränderung der Persönlichkeit. Es kommt zu sehr egoistischem Verhalten, Angst, Reizbarkeit, innere Unruhe, starke körperliche Erregung, zu Ess-Störungen und Schlaf-Störungen.

 

Es kommt zu Problemen mit der Polizei. Oft hat man Schulden. Auf Dauer treten bei der Einnahme von Kokain deutliche Kontakt-Störungen auf. Beziehungen und Freundschaften gehen kaputt.

  

Wir unterstützen Sie bei Problemen mit Kokain.

Vereinbaren Sie uns einen Termin mit uns!


Party-Drogen

Party-Drogen werden meistens auf Partys aller Art eingenommen. Es gibt eine große Anzahl verschiedener künstlicher oder natürlicher Drogen.

 

Die Gefahr einer seelischen Abhängigkeit ist bei allen Party-Drogen sehr hoch. Der Einnahme dieser Drogen mit anderen Drogen bringt auch körperliche Gefahren. Zusammen mit Alkohol wächst die Gefahr seelischer und körperlicher Schäden.

 

Wir unterstützen Sie bei Problemen mit Party-Drogen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!


Gebrauch des Computers und Internet-Gebrauch

Das Surfen im Internet und das Spielen an den Geräten kann abhängig machen.

 

Es kann dazu kommen, dass der Betroffene in künstliche Welten abtaucht. Wichtige Aufgaben werden vernachlässigt. Dadurch entstehen Probleme mit der Familie oder dem Partner. Es kommt zum Verlust der Arbeit. 

 

Sucht beginnt

  • wenn man sich ohne Erfolg immer wieder vornimmt, weniger Zeit im Internet oder mit Spielen zu verbringen.
  • wenn schlechte Auswirkungen im Alltag dazukommen und trotzdem weiter gespielt wird.

Man kann diese Sucht aber gut behandeln.

 

Wir unterstützen Sie bei Problemen mit PC-Gebrauch und Internet-Gebrauch.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!


Weitere Suchtformen

Aus jedem Verhalten kann "süchtiges Verhalten" werden. Es gibt zum Beispiel:

Arbeits-Sucht, Kauf-Sucht, Sex-Sucht, Ess-Störungen.

 

Für diese Süchte bietet das Lukas Suchthilfezentrum keine Beratung an. Wir helfen gerne dabei, die richtige Hilfe zu finden.


Das sind wir!

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Lukas Suchthilfezentrum Hamburg-West

 

Unsere 21 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kommen aus der Sozialpädagogik, Psychologie, Pädagogik, Krankenpflege und Altenpflege, Diakonie und aus der Verwaltung. Alle sind auf Sucht-Hilfe spezialisiert. Sie sind als Beratung und Therapeuten ausgebildet.

 

Es arbeiten auch über 30 Teilzeit-Kräfte im Lukas Suchthilfezentrum. Es sind Praktikanten und Ehrenamtliche. Diese kommen aus den Bereichen der Allgemein-Medizin, Psychiatrie und Nervenheilkunde, Psychologie, Sozialpädagogik, Heilpraktik und Suchtkranken-Hilfe.


Qualität und Anerkennung

Sucht-kranken Menschen bieten wir viele Hilfen. Wir helfen auch Menschen, die in der Gefahr sind sucht-krank zu werden.

 

Lesen Sie dazu die aktuellen Ausgaben der

"Rahmenvereinbarung über Qualitätsstandards in der ambulanten Drogen- und Suchtarbeit" mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (BGV)

und die

"Rahmenvereinbarung zur Kooperation Suchtgefährdete und suchtkranke schwangere Frauen und Familien mit Kindern bis zu einem Jahr"

sowie für den Reha-Bereich die

"Vereinbarung Abhängigkeitserkrankungen vom 4.5.2001" (Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Krankenkassen und Renten-Versicherungen bei der (…) medizinischen Rehabilitation (Reha), Entwöhnungsbehandlung).

 

Das Lukas Suchthilfezentrum Hamburg-West ist eine staatlich anerkannte Stelle für Beratung und Behandlung.

 

Das Lukas Suchthilfezentrum hat die Anerkennung der Kostenträger (Rentenversicherung und Krankenkassen) zur Durchführung von Behandlungen vor Ort (die schweren Worte dafür sind: Rehabilitation und Therapie) und Nachsorge-Maßnahmen.

 

Die Qualität unserer Angebote wird stetig bessert.

Die Arbeit des Lukas Suchthilfezentrums wird von einer Gesellschaft überprüft.

 

Umfangreiche Datenschutzmaßnahmen sichern die Vertraulichkeit.

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen unter Schweigepflicht

 

Was machen wir sonst noch alles?

 

Das Lukas Suchthilfezentrum gehört zum Suchthilfe-Systems in Hamburg. Wir halten deshalb Kontakt zu anderen Einrichtungen der Sucht-Hilfe. Wir sprechen mit Ärzten, Behörden, Ämtern, anderen Beratung-Einrichtungen und Wissenschaftlern. Dabei besteht ein strenger Datenschutz, das heißt: Ihre Daten werden nicht an andere gegeben.


Der Träger

 

Diakonisches Werk Hamburg-West/Südholstein
Kieler Straße 103

22769 Hamburg

 

Telefon: 040 589 50 100

E-Mail: info@diakonie-hhsh.de

Internet: www.diakonie-hhsh.de


Finanzierung

Die Bezahlung des Lukas Suchthilfezentrums Hamburg-West macht meist die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (BGV) und der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein.

 

Unser Beratung ist für alle kostenlos.


Geld spenden

Unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit mit sucht-kranken Menschen und ihren Angehörigen. Ihre Spende kann viel bewirken. Den Spenden-Betrag wählen Sie selbst. Wir freuen uns über Geld.

 

Ihre Spende hilft Betroffenen!

 

"Reiß dich mal am Riemen!"

"Du bist doch selbst schuld!"

"Du kannst dich einfach nicht beherrschen!"

"Siehst du nicht, wie du dich, dein Leben, deine Familie zerstörst?"

 

Sucht ist eine Erkrankung mit oft schlimmen Folgen. Betroffene und auch ihre Familien leiden sehr darunter. Die Menschen schämen sich, zweifeln an sich und haben wenig Selbst-Vertrauen. Deshalb wird die Krankheit oft vor anderen verstreckt. Das ist ein Hindernis um gesund zu werden.

 

Um eine Sucht-Erkrankung in den Griff zu bekommen, wird viel Kraft und eigener Einsatz gebraucht. Sucht-Kranke brauchen auch Offenheit und Verständnis. Sie brauchen fachgerechte Hilfe. Zum Beispiel von uns.

 

Das Lukas Suchthilfezentrum braucht dafür IHRE Unterstützung.

 

Die Sucht-Hilfe ist ein Erfolg. Die Menschen wissen darüber jetzt viel mehr. Die Nachfrage nach Sucht-Beratung und Sucht-Therapie wird mehr. Das ist gut. Unsere Aufgabe ist es Betroffenen und ihren Familien zu helfen.

 

Leider bekommen die Einrichtungen der Sucht-Hilfe nicht genug Geld. Ein Teil unseres Angebots kann nur durch Spenden bestehen.

 

Wir freuen uns über jede Spende.

 

 

Das Lukas Suchthilfezentrum darf Spenden erhalten. Ihre Spende hilft Menschen dabei, einen Weg aus der Sucht zu finden. Wenn Sie eine Spenden-Quittung haben möchten, spenden Sie bitte per Bankeinzug, Kreditkarte oder PayPal.

Sie können auch per Überweisung und natürlich bar in unserer Einrichtung spenden. Wir stellen Ihnen auf Wunsch eine Spenden-Quittung aus.

 

Wir garantieren, dass Ihre Spende ankommt, wo sie dringend gebraucht wird!

 

Möchten Sie mehr über unsere Arbeit im Lukas Suchthilfezentrum erfahren? Sprechen Sie uns einfach an. Wir geben Ihnen gerne Info-Material zum Lesen.

 

Weitere Fragen zu Spenden beantwortet Ihnen Herr Grochol per E-Mail lukas.suchthilfezentrum@diakonie-hhsh.de oder telefonisch unter 040 970 770.


Zeit spenden

Sie wollen helfen? Spenden Sie Ihre Zeit für einen guten Zweck! Bei uns im Lukas Suchthilfezentrum und im Lucafé haben Sie die Möglichkeit ohne Bezahlung mitzuhelfen.

 

Helfen Sie uns einmal in der Woche am Tresen. Sie können Kaffee ausschenken, Essen ausgeben, Klönschnack halten.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

 

Hausmeister oder Hausmeisterin In gesucht
Sie packen gern mit an? Sie sind handwerklich sehr gut? Dann unterstützen Sie unser Lucafé und das Lukas Suchthilfezentrum an 1-2 Stunden in der Woche. Sie machen kleine Besorgungen, einfache Reparaturen oder Pflanzen-Pflege und Dienstwagen-Pflege.

Wir freuen uns über Ihre tatkräftige Unterstützung.

  

Weitere Fragen zum Thema Ehrenamt im Lukas Suchthilfezentrum beantwortet Ihnen Herr Hachtmann per E-Mail lukas.suchthilfezentrum@diakonie-hhsh.de oder telefonisch unter 040 970 770.

 

 

Als Gruppe helfen

Sie möchten das Lukas Suchthilfezentrum unterstützen? Zum Beispiel mit Ihrer Firma, Ihrer Schulklasse, Ihrem Freundeskreis oder Sportverein? Toll. Werden Sie aktiv für Menschen in Not.

 

Bitten Sie zum Beispiel an Ihrem Geburtstag Ihre Gäste um eine Spende für das Lukas Suchthilfezentrum.

Sammeln Sie für uns bei Ihrer Weihnachtsfeier. Sammeln Sie Spenden beim Schul-Basar. Veranstalten Sie einen Benefiz-Lauf, ein Quietsche-Enten-Rennen oder ein Fest. Ihre Ideen sind willkommen.

 

Wir freuen uns über jede Aktion. Wir freuen uns auch über wenig Geld. Jede Spende hilft!

 

 

Weitere Fragen zum Spenden beantwortet Ihnen Herr Grochol per E-Mail lukas.suchthilfezentrum@diakonie-hhsh.de oder telefonisch unter 040 970 770.


Unsere Werte und Ideale

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen richten sich nach den christlichen Werten der Nächstenliebe.

 

Aufgaben und Ziele

Das Lukas Suchthilfezentrum bietet Hilfe für Menschen mit Sucht-Problemen. Auch ihre Familien und Freunden bekommen bei uns Unterstützung. Unser Standort liegt im Hamburger Westen und ist gut zu erreichen.
Wir haben kundenfreundliche Öffnungszeiten. Wir sorgen für eine einladende, freundliche Atmosphäre.

 

Unsere Leistungen umfassen:

  • Basisangebote
  • Beratung
  • Behandlung

Wir wollen jedem Menschen die beste Hilfe anbieten.

 

Alle sind willkommen

Es ist uns egal aus welchem Land Sie kommen, ob Sie alt oder jung sind, ob Sie arm oder reich sind.

Wir finden Ihre Stärken, berücksichtigen Ihre Schwächen. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen Plan für ein zufriedenes Leben.

 

Wie sehen wir Sucht?

Wir helfen dabei Wege aus Belastungen zu finden.

Wenn Sie möchten, können Familie, Freunde, Kollegen durch Gespräche oder Informationen mit einbezogen werden.

 

Wir arbeiten fachmännisch

Unsere Mitarbeiter sind fachlich gut ausgebildet und lernen immer dazu.

 

Zusammenarbeit

Die Mitarbeiter des Lukas Suchthilfezentrum haben unterschiedliche Berufe. Bei uns arbeiten auch viele Menschen, die kein Geld dafür bekommen (das schwere Wort dafür ist: ehrenamtlich). Sie tun das, weil sie helfen möchten!

 

Frank Craemer (Leitung) & Barbara Grünberg (2. Leitung)


Datenschutz-Erklärung

Dem Lukas Suchthilfezentrum ist die Sicherheit und Schutz ihrer persönlichen Daten sehr wichtig. Das Lukas Suchthilfezentrum gibt Ihre Daten nicht an andere Leute. Sie sind damit geschützt. Daten sind zum Beispiel: Ihr Name.

 

Andere Daten, wie die IP-Adressen, mit der Sie unsere Internet-Seite besuchen, werden daher nur in einer Form gespeichert, mit der Sie selbst unkenntlich bleiben. Unpersönliche Daten, wie zum Beispiel die Besuchsdauer oder Browser werden automatisiert aufgezeichnet.

 

Die Datenaufbereitung wird für uns von der Firma tracker GmbH übernommen und gesponsert. Hierzu können Cookies eingesetzt werden. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die lokal im Zwischenspeicher des Internet-Browsers des Seitenbesuchers gespeichert werden. Die Cookies ermöglichen die Wiedererkennung des Internetbrowsers. Der Datenerhebung und -speicherung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden.

 

Bitte beachten Sie, dass keine Datensicherheit garantiert werden kann wenn Sie uns eine E-Mail schicken. Die Inhalte können jederzeit abgefangen und mitgelesen werden. Garantiert sicher und unkenntlich erreichen sie uns über Telefon oder persönlich.