
Viele Besucher*innen kommen zum ersten Mal in eine Suchtberatungsstelle und fragen sich, was sie dort erwartet. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, denn jeder Mensch bringt eigene Fragen, Anliegen und Erfahrungen mit.
Häufige Themen in der Beratung sind z. B.:
Ist mein Konsum noch im normalen Bereich?
Bin ich bereits abhängig?
Wie kann ich meinen Konsum reduzieren oder ganz einstellen?
Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Welche Art der Behandlung passt zu mir?
Ein Gespräch dauert in der Regel 30–45 Minuten. Manchmal reicht ein Termin aus; wenn Sie es wünschen oder es notwendig ist, vereinbaren wir Folgetermine. Zum Erstgespräch können Sie allein oder gemeinsam mit Angehörigen kommen.
Zu Beginn klären unsere Berater*innen mit Ihnen, was Sie sich von der Beratung erhoffen, welche Ziele sinnvoll und erreichbar sind und welche Angebote Sie auf Ihrem Weg unterstützen können. Wenn Sie noch gar nicht wissen, was Ihr Ziel sein könnte, finden wir das gemeinsam heraus.
Einzel-, Paar- und Familiengespräche
Information und Klärung
Vermittlung in Entzugsbehandlungen, Therapie (Rehabilitation) und Selbsthilfe
Motivation und Unterstützung in Krisensituationen
Viele Menschen erleben bereits durch ein erstes Gespräch mehr Klarheit, Entlastung und Zuversicht. Informationen zu Konsum, Sucht und möglichen Behandlungsschritten helfen oft, die nächsten Schritte zu planen. Auch unsere Gruppenangebote können eine wertvolle Unterstützung sein.
Die Beratung wird von der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) finanziert und ist für Sie kostenlos. Ihre Daten werden nicht weitergegeben – auf Wunsch können Sie anonym bleiben. Alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht.